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<pre>Solch spektakulären Aufholjagden lässt sich entnehmen, dass die Erfolgsgeschichte der TSG nicht nur auf taktische und spielerische Kniffe zurückzuführen ist. Ebenso kommt es der Mannschaft zu Gute, dass sie auch in denkbar ungemütlichen Momenten die Ruhe bewahrt.  <p> Die Wolfsburger haben ihren Kader verjüngt: Routiniers wie Diego Benaglio oder Luiz Gustavo sowie Ricardo Rodriguez oder Jannes Horn haben den Klub verlassen. In der Defensive sollen unter anderem John Anthony Brooks, Ignacio Camacho oder Paul Verhaegh für Stabilität sorgen.  <p>  9 Mal lagen die Gladbacher in dieser Saison bereits zur Halbzeit hinten. Nur einmal konnte sie einen Rückstand drehen, zweimal jedoch ging sich noch ein Punkt für den Traditionsverein aus. <p> Obendrein musste Weinzierl schon frühzeitig die hinlänglich bekannte Erfahrung machen, dass auch in der Bundesliga gern einmal alles gegen die aktuellen Sorgenkinder läuft. <p>  Ob die Königsblauen den Vorschusslorbeeren der Bookies schlussendlich auch gerecht werden, steht allerdings noch in den Sternen.  </pre>


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<pre>Es war der Anfang vom Ende, an dem eine bittere 1:3-Derby-Pleite stand. Dabei hatten die Bremer zumindest teilweise mithalten können. Durch die Niederlage befindet sich Werder wieder gefährlich nah am Abgrund. Im Falle einer Niederlage in Stuttgart droht der Absturz auf einen Abstiegs — bzw. Relegationsplatz.  <p> Zunächst einmal hat der Premierensieg aber immerhin zur angenehmen Folge, dass man beim Nord-Derby wieder bei einem direkten Mitbewerber gastiert. Mit einem weiteren Sieg mit mindestens zwei Toren Vorsprung könnte Werder die Niedersachsen nun sogar schon überholen.  <p>  Die überzeugenden Auftritte gegen Schalke, Hertha und Freiburg bekamen zuvor schließlich durch die Bank das neue Gesicht der Niedersachsen zu sehen; von dem eidgenössischen Trainer bekommt die kürzlich noch von Selbstzweifeln zerfressene Mannschaft sukzessive die Wankelmütigkeit ausgetrieben. <p> für die Knappen scheint das Derby somit genau zur rechten Zeit zu kommen: Gegen vor der Länderspielpause zumeist nicht ganz glücklich wirkende Westfalen ist für den FC Schalke allemal ein neuerliches Pünktchen drin: <p>  Nach dem beeindruckenden 4:1 in Monaco wählten die Roten Bullen am vergangenen Spieltag genau das unbedingt erforderliche Tempo, das es zur stumpfen Pflichterfüllung brauchte — und feuerten dabei nicht eine überflüssige Patrone ab.  </pre> 


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<pre> „Das Wichtigste ist die Realität. Wir haben seit drei Jahren Stabilität. Und jetzt eine Mannschaft, die man richtig genießen kann. Bleibt realistisch“, fordert der Ungar.  <p> Selbst mit einer respektablen Leistung war es den Knappen nicht einmal ansatzweise gelungen, dem deutschen Rekordmeister gefährlich zu werden: Die deutliche 0:3-Schlappe wurde den sichtbar gewordenen qualitativen Unterschieden unter dem Strich sicherlich gerecht.  <p>  Auf den Gladbachern lastet daher am frühen Sonntagabend immenser Druck. Die Wettfreunde glauben, dass sie diesem bestenfalls bedingt standhalten können. Schließlich sind die Fohlen nach den jüngsten zehn Gastspielen an der Weser nur ein einziges Mal (beim 2:0 in der Vorsaison) mit einem vollen Erfolg an den Niederrhein zurückgekehrt. <p>  Der Hamburger SV tritt die Reise nach Niedersachsen als Underdog an. Zwar hat Bruno Labbadia es bisher geschafft, die Rothosen aus dem Abstiegskampf fernzuhalten, doch die jüngste 1:3-Heimpleite gegen Mainz hat die Hamburger wieder recht unsanft auf den Boden der Realität geholt. <p>  Allerdings fühlten sich die Bayern in der jüngeren Vergangenheit in Stuttgart recht wohl. Die letzten fünf Auftritte im Schwabenland wurde allesamt gewonnen — mit einem Torverhältnis von 11:3.  </pre>


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<pre> In drei der letzten fünf Heimspiele gegen die Bayern konnten die Stuttgarter kein Tor erzielen.  <p> – Christian Streich weiß, dass es im Haifischbecken Bundesliga bisweilen auch dreckige Siege braucht.   <p> Drei Niederlagen kassierten die Leipziger in der zweiten Saisonhälfte bereits — das ist schon jetzt eine mehr als in der gesamten Hinserie. <p>  Auch die sich nun ankündigenden Kraichgauer machten im entsprechenden Zeitraum stolze neun Zähler auf die Grün-Weißen gut.  <p> Zugute kommt den Wolfsburgern allerdings, dass ihnen in der Volkswagen Arena selbst starke Gegner in der Regel kaum etwas anhaben können. Geärgert wurden sie dort in der laufenden Spielzeit eigentlich nur von den Bayern, die den Wölfen beim 3:1-Pokalerfolg die Leviten gelesen haben.  </pre>


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<pre> für die Sachsen spricht dabei nicht zuletzt die Auswärtsbilanz der Vorsaison. 2020/2021 konnte man in den 17 Bundesliga-Auswärtsspielen 28 Zähler einfahren. Einzig der FC Bayern (35) und Borussia Dortmund (28) hatten am Ende mehr Punkte auf dem Konto.  <p> Trotz dieser Konstanz ist bei der TSG vor dem Heimspiel gegen Mainz aber keine Euphorie zu spüren.  <p>  Damit zog der Weltmeister die Konsequenzen aus der Entscheidung Tedescos, ihm neben der Spielführerbinde auch seinen Stammplatz wegzunehmen. <p>  Ganz anders bei den Augsburgern, die nach fünf ungeschlagenen Partien zwar vor der Länderspielpause erstmals wieder eine Niederlage hinnehmen mussten, dafür aber kaum vom Verletzungspech verfolgt werden.  <p> – Dieter Hecking war nach dem Sturz der Bayern erwartungsgemäß ganz weit obenauf.  </pre>


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